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Klassenfahrt nach Flossenbürg

Berufsfelder, Berufsschule, Metallverarbeitende Berufe, Neuigkeiten, Projekte

Einen Tag nach unserem Klassenausflug nach Flossenbürg, bekamen die Schüler der MFT10B von mir die folgende Aufgabe:

a) Beschreibe in ganzen Sätzen, aber kurz, den gestrigen Besuch in Flossenbürg

b) Schreibe bitte auf, welche Informationen für dich persönlich neu waren.

Damit die Schüler sich besser an die einzelnen Orte erinnern konnten, war für sie gleichzeitig der Lageplan aus der Internetseite der Gedenkstätte zu sehen.

 Petra Reisener

Bericht von Sandro Grünthaner aus der MFT10B

Gestern waren wir mit der Parallelklasse MFT10A im KZ in Flossenbürg. Wir sind mit dem Bus hingefahren und haben eine Führung von einem netten Herrn bekommen. Zuerst sind wir in die alte Wäscherei gegangen und haben uns die ehemaligen Duschen angesehen. Anschließend sind wir zu den Stellen gegangen, an denen früher die Wohnhäuser (Baracken) standen. Dann waren wir im Arrestbau (was davon übrig ist). Danach sind wir am Wachturm vorbei und in das Krematorium gegangen und da wurde uns der Ofen gezeigt, in dem die Toten verbrannt wurden. Außerdem haben wir erfahren, dass die Asche der Toten damals einfach in den Wald gekippt wurde und später daraus die Aschepyramide entstanden ist. Der nächste Halt war der Platz der Nationen, auf dem viele Amerikaner waren, weil gestern ein Feiertag in Amerika war. An der Kapelle, an der wir zuletzt waren, erfuhren wir, dass sie aus den Steinen der Wachtürme besteht, die nach der Befreiung des KZs abgerissen wurden. Am Schluss haben wir uns in der Ausstellung in der alten Wäscherei noch ein paar Zeitzeugenberichte durchgelesen und ein Video mit Zeitzeugenberichten angesehen. Dann sind wir wieder nach Hause gefahren. Für mich war neu, dass Gefangene aus so vielen Ländern in diesem KZ vertreten waren, z.B. Kroatien, Spanien, Belgien, Niederlande, Türkei, Irland, England und viele mehr.

 

 

MFT 10A - Reisener (2)

 

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